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Wesentliche Unterschiede zwischen Bergbaulufkühlern und Standardkühlern:
Obwohl die Hauptfunktion eines Bergbaulufkühlers dieselbe ist wie die eines Standardkühlers – Ableitung von Abwärme –, sind Bergbaulufkühler speziell für den Betrieb in einer feindlichen Umgebung konzipiert, in der die Kosten eines Ausfalls äußerst hoch sind (z. B. Stillstandskosten können über 1.000 $ pro Stunde liegen).
Im Folgenden sind zusätzliche Funktionen und Gehäuseunterschiede von Bergbaulufkühlern aufgeführt:
- Bergbaulufkühler müssen extremen mechanischen und umgebungsbedingten Belastungen standhalten können:
- Extreme Stöße und Vibrationen: Bergbaulastwagen arbeiten in sehr rauen, unebenen Umgebungen, weshalb die Kühler ständigen starken Stößen und Vibrationen ausgesetzt sind, ohne dass die Integrität ihrer Lötverbindungen beeinträchtigt wird oder Kühlmittel austritt.
- Starke Korrosion: Bergbaulich genutzte Kühler sind hoch abrasivem Staub (Kieselsäure, Erz), saurem Grubenwasser und in einigen Fällen einer salzhaltigen Umgebung ausgesetzt. Die bei der Herstellung von Bergbaukühlern verwendeten Materialien und Beschichtungen müssen beständig gegen Korrosion infolge der Einsatzumgebungen sein.
- Starke Verschmutzung durch Ablagerungen: Da Bergbaulastzüge auf sehr felsigem Untergrund fahren, können von den Reifen aufgewirbelte Steine direkt gegen die Kühler prallen. Daher verwenden viele Bergbaukühler verstärkte Schutzgitter mit größerer Maschenweite oder setzen den Kern tiefer ein, um ihn vor Beschädigungen durch Ablagerungen zu schützen.
- Starke Temperaturschwankungen: Bergbaukühler müssen unter extremen Temperaturbedingungen betrieben werden können – von der Hitze der Wüste bis zur arktischen Kälte – und dabei schnell zwischen hohen Wärmelasten und Abkühlphasen wechseln.
- Bergbaukühler müssen äußerst hohe thermische Lasten bewältigen können, verbunden mit redundanten Kühlmöglichkeiten:
- Äußerst große Motoren: Die Motoren von Bergbaulastwagen können über 3.000 PS entwickeln, wodurch eine enorme Menge an Abwärme entsteht, die letztendlich einen sehr großen Kühlerkern erfordert. Die meisten Bergbaukühler verwenden mehrere unabhängige Kreisläufe zur Kühlung verschiedener Komponenten (Motor, Getriebe, Drehwandler, Hydrauliköl, Retarderöl, Hinterachsöl usw.).
- Redundante Systeme: Da solche kritische Ausrüstung über mehrere Lüfter und mehrere Wasserpumpen verfügen kann, ermöglicht die teilweise Redundanz von Kühlerabschnitten, dass der Gesamtbetrieb nicht zum Erliegen kommt, wenn eine Komponente ausfällt.
- Hohe Durchfluss-/Hochdruckkapazitäten: Aufgrund der extremen Wärmeentwicklung sind die Kühlmittelsysteme von Bergbaukühlern so ausgelegt, dass das Kühlmittel mit einer deutlich höheren Durchflussrate im Vergleich zu Standardsystemen transportiert wird.